Unsere Geschichte

Gegründet im Jahr 2013 von einer Gruppe Landschaftsökologen und Kartografen, entstand breeze-vertex aus der Erkenntnis, dass Deutschlands wertvollste Naturräume oft unzugänglich bleiben – nicht aus Mangel an Interesse, sondern aus fehlendem Wissen über Zugangsregeln und geeignete Routen.

Was als studentisches Dokumentationsprojekt begann, entwickelte sich zu einer professionellen Plattform mit Partnerschaften zu über 40 Naturschutzbehörden bundesweit.

Heute arbeiten wir mit Biologen, Rangern und Geoinformatikern zusammen, um Routen zu entwickeln, die sowohl den Schutzanforderungen der Gebiete als auch dem Erlebniswert für Besucher gerecht werden.

Kartenmaterial und Feldforschung im Naturschutzgebiet
Team bei der Routenplanung in der Natur

Unsere Arbeitsweise

Jede unserer Routen durchläuft einen mehrstufigen Validierungsprozess. Zunächst analysieren wir historische Bestandsdaten und aktuelle Kartierungen der jeweiligen Schutzgebietsverwaltung.

Anschließend begehen unsere Scouts die vorgeschlagenen Wegverläufe mehrfach zu verschiedenen Jahreszeiten, dokumentieren Wegebeschaffenheit, kritische Passagen und ökologisch sensible Zonen.

Erst nach Freigabe durch die zuständigen Naturschutzbehörden wird eine Route in unser Portfolio aufgenommen. Vierteljährliche Updates stellen sicher, dass temporäre Sperrungen oder Routenänderungen zeitnah berücksichtigt werden.

Warum wir das tun

Naturschutz funktioniert nicht durch Ausgrenzung, sondern durch Verständnis. Menschen schützen das, was sie kennen und schätzen gelernt haben. Gleichzeitig kann unkontrollierter Besucherverkehr fragile Ökosysteme schädigen.

Unser Ansatz schafft einen Mittelweg: Wir ermöglichen Zugang zu außergewöhnlichen Naturerlebnissen, während wir gleichzeitig klare Verhaltensregeln vermitteln und Besucherströme so lenken, dass Störungen minimiert werden.

Ein Großteil unserer Einnahmen fließt zurück in die Pflege von Infrastruktur in den Schutzgebieten – Stege über Moore, Aussichtsplattformen, Informationstafeln.